Aktuelles

60 Jahre Collegium musicum Bonn

2013 kann das Collegium musicum vocale et instrumentale an der Bonner Universität sein 60jähriges Bestehen feiern.
Aus diesem Anlass soll es ein Fest geben, zu dem auch möglichst viele ehemalige Mitglieder eingeladen werden sollen.
Von vielen ehemaligen Chor- bzw. Orchestermitgliedern liegen die Adresse bereits vor. Es fehlen aber noch sehr viele!
Folgende Angaben werden benötigt:

  • Name (ggf. Geburtsname), Vorname
  • Adresse, Telefon, E-Mail
  • Instrument bzw. Stimmlage
  • Mitgliedszeiten im Collegium (von Jahr/Semester bis Jahr/Semester)

Bitte schickt diese Angaben an Volker Mettig

Austausch Collegium musicum Bonn - Cantus Albaruthenicae Minsk

Vom 14. bis 18. Oktober 2011 kam der Studentenchor Cantus Albaruthenicae aus Minsk nach Bonn;  finanziell unterstützt von der GFSM.
Der Chor gab A-Cappella-Konzerte in Bergneustadt am 15. und in der Schlosskirche der Universität Bonn am 17.10. mit geistlicher und weltlicher Musik aus Russland und Weißrussland.


Foto: Karin Walker

Am 18.10. folgte dann ein gemeinsames Konzert des Chors mit dem Orchester des Collegium musicum in der Aula der Bonner Universität mit der Messe As-Dur von Franz Schubert.

Der Akademische Musikdirektor Walter L. Mik schreibt über den Austausch zwischen Bonn und Minsk:
Die Kontakte mit Musikern aus der belarussischen Hauptstadt Minsk begannen in den frühen neunziger Jahren, als die Stadt Bonn Musikgruppen suchte, die das frisch geschlossene Kulturpartnerschafts-abkommen mit Leben füllen konnten. Mit Chor und/oder Orchester hat das Collegium musicum seitdem das Land mehrfach bereist. Als bisherige Höhepunkte sind die Projekte "Mozart-Requiem" (mit dortigen Solisten) und die vielbejubelte, politisch durchaus heikle Aufführung der 13. Sinfonie von Schostakovitch "Babi Jar" in Kooperation mit dem Männerchor der Belarussischen Musikakademie zu nennen. (Dieses Konzert liegt übrigens auf einer vielbeachteten CD vor, die im Büro des Collegium musicum käuflich zu erwerben ist.)
Bei diesen vielfältigen Besuchen ergaben sich immer wieder auch Kontakte zum Studentenchor Cantus Juventae Minsk (heute Cantus Albaruthenicae). Es handelt sich hierbei um einen ambitionierten Chor mit einer Chorleiterin, die ihre Ausbildung in Belarus und in den Niederlanden erhielt. Dadurch fühlt sie sich sowohl den Traditionen russischer Vokalmusik als auch der Ästhetik westlicher Gesangskunst verbunden. Diese spezielle Verbindung hat uns nun angeregt, ein gemeinsames Schubertprojekt zu realisieren. Neben der "Unvollendeten" wurde als Hauptwerk die große Messe in As-Dur erarbeitet und (vermutlich) zum ersten Mal in Belarus aufgeführt. Neben den musikalischen Erlebnissen hat uns vor allem die überwältigende Gastfreundschaft der belarussischen Freunde berührt und nahezu beschämt. Immerhin haben diese Erfahrungen beim Gegenbesuch des Chores in Bonn erhebliche Energien freigesetzt und dazu geführt, dass auch dieser Teil des Projektes zu einem bewegenden Erlebnis wurde.


Mitgliederversammlung 2011

Am Montag, dem 20. Juni 2011 fand die diesjährige Mitgliederversammlung der GFSM Bonn statt.
Ort: Collegium musicum, Am Hof 7, Bonn
Zeit: 18.00 Uhr


25 Jahre Akademisches Orchester

Am Sonntag, dem 13. Juni 2010 feierte das Akademische Orchester Bonn sein 25jähriges Bestehen mit einem Festkonzert in der Aula der Universität Bonn.
Auf dem Programm standen folgende Werke:
Richard Wagner: Vorspiel zur Oper „Die Meistersinger von Nürnberg“
Peter Tschajkowskij: Phantasie-Ouvertüre „Romeo und Julia“
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 1 c-Moll
Die Leitung hatte Georg Achim Földes

Ein weiteres Festkonzert aus diesem Anlass findet am 8. Dezember 2010 im Rahmen des Dies academicus statt. Gemeinsam mit dem Chor des Collegium musicum und dem Akademischen Chor der Universität Warschau wird die 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven aufgeführt. Die Leitung hat Georg Achim Földes.
Nähere Hinweise: www.akademisches-orchester-bonn.de

Vorstand neu gewählt

Am 4. Mai 2009 fand die Mitgliederversammlung der GFSM statt, bei der u.a. die Neuwahl des Vorstands auf der Tagesordnung stand.
Peter Braun, der seit der Gründung der Gesellschaft vor 27 Jahren das Amt des Schriftführers ausgeübt hat, kandidierte nicht wieder. Der Vorsitzende Christian Scheiter dankte ihm für die geleisteten treuen Dienste und zollte seinem Entschluss Respekt, das Amt nun in jüngere Hände legen zu wollen.
Aus Gründen der beruflichen und örtlichen Veränderung kandidierte auch Michael von Schubert nicht wieder als Beisitzer. Auch ihm dankte Christian Scheiter nachdrücklich für sein Engagement und besonders für seinen maßgeblichen Einsatz bei der Neufassung der Satzung im November 2006.
Als neue Schriftführerin wurde Karin Walker gewählt. Für die Nachfolge von Michael von Schubert stand noch kein Kandidat zur Verfügung. Die übrigen Vorstandsmitglieder - Christian Scheiter, Vorsitzender, Martin Fink, Kassierer, Sabine Schulte-Beckhausen, Beisitzerin - wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Konzert in memoriam Rainer Cadenbach

Am Sonntag, dem 1. März 2009 hat in der Schlosskirche der Universität Bonn ein Konzert zum Gedenken an Prof. Dr. Rainer Cadenbach stattgefunden.
Unter der Leitung von Prof. Dr. Emil Platen und Michael Küßner hatten sich zu diesem Konzert ehemalige Mitglieder des Collegium musicum und der Camerata musicale zusammengefunden.
Bei dieser Gelegenheit wurde auch ein Violoncello der Öffentlichkeit vorgestellt, das die Gesellschaft zur Förderung des studentischen Musizierens aus den Spenden angeschafft hat, die ihr auf Wunsch der Witwe von Rainer Cadenbach bei dessen Beerdigung anstelle von Blumen zugewendet worden sind.

Lesen Sie hier einen Bericht über dieses Konzert



 
Foto: Volker Mettig

Am 9. Dezember 2008 überreichte der Vorsitzende der GFSM-Bonn dem Akademischen Musikdirektor das Instrument samt Bogen und Etui.
Inzwischen wurde das Cello auch seiner Bestimmung übergeben: Eine Studentin aus Korea, die in der Camerata musicale mitspielt, ist die erste Musikerin, der das Instrument für die Zeit ihres Studienaufenthaltes in Bonn zur Verfügung gestellt wurde.








Christian Scheiter überreicht Walter L. Mik das
Cello "in memoriam Rainer Cadenbach"

Nachruf

Am 22. Mai 2008 ist Rainer Cadenbach kurz vor Vollendung seines 64. Lebensjahres nach kurzer, schwerer Krankheit in Berlin gestorben. Alle, die dem Musikleben der Bonner Universität nahe stehen, vernahmen die Nachricht mit Bestürzung.

Als eine der markantesten Persönlichkeiten im Bereich des studentischen Musizierens war er, obwohl inzwischen seit zwanzig Jahren in Berlin als Professor der Musikwissenschaft an der Universität der Künste lehrend und wirkend, im Bewusstsein der akademischen Musizierer der Bonner Universität stets präsent.

In einer Trauerfeier am 3. Juni in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche hatte das offizielle Berlin seine vielfältigen Verdienste als akademischer Lehrer und Forscher, als Herausgeber und eloquenter Vermittler musikalischen Erlebens gewürdigt.

Dort war er voll in seinen beruflichen Wirkungskreis integriert, in Bonn war er verwurzelt in der Familie und einem großen Freundeskreis, darunter viele Mitglieder des Akademischen Orchesters. Zu seiner Beisetzung am 6. Juni kamen sie in großer Zahl zusammen, um ihm das letzte Geleit zu geben, in Erinnerung an gemeinsame unbeschwerte, oft beglückende Erlebnisse in Collegium musicum und Camerata musicale.

Geboren in Reichensachsen bei Kassel, hat er doch in Bonn, wo er in 25 wichtigen Jahren seines Lebens entscheidende Prägung erfuhr und seine Familie gründete, seine Heimat gesehen. Auf dem Bonner Südfriedhof hat er in der Nähe des Familiengrabes seine letzte Ruhestatt gefunden. Sein Name ist untrennbar mit der Entwicklung des Musiklebens an der Universität verbunden.

Prof. Dr. Emil Platen